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Saturn
im Transit durch das 8. Haus
Der
Transit Saturn durch das 8. Haus ist eine Zeit, in der wir viele
alte Lebensstrukturen aufgeben sollen oder müssen und eine Art
von Neugeburt, wenn diese Phase beendet ist.
Wir sind
aufgefordert, unseren emotionalen Neigungen eine Form zu geben.
Dies kann durch äußere Umstände kommen, in dem wir durch
bestimmte Tatsachen oder Situationen gezwungen werden, oder
durch innere Erkenntnisse im finanziellen, sexuellen,
emotionalen und spirituellen Bereich. Es kommen oft Gefühle
hoch, die verarbeitet werden wollen. Probleme, Ängste und Verdrängungen
rücken immer näher und wenn wir versuchen ihnen zu entfliehen
oder sie nicht wahrhaben wollen, kostet dies sehr viel Energie.
Saturn zeigt uns wieder Dinge, die wir verdrängt haben,
unverarbeitete Probleme und auf unseren eigenen Schatten so wie
der anderer Menschen. Daher ist es nun sehr wichtig, den Mut zu
haben, sich selbst und andere offen und ehrlich anzuschauen. Mögliche
Auswirkungen können sehr komplizierte Situationen mit anderen
Menschen sein. Dies hängt damit zusammen, dass wir dazu neigen,
unsere inneren Probleme auf die Außenwelt zu projizieren. D.h.
Dinge, die wir bei uns verdrängt haben, sehen wir verstärkt
bei anderen Menschen. Daher sagt unser Ärger in Bezug auf
andere viel über das eigene Unbewusste aus. Saturn konfrontiert
uns bei diesem Transit auch mit unseren Projektionen. Dies
bedeutet aber auch, dass die Verwicklungen in dem Maß abnehmen
werden, in dem wir unsere Projektion verstehen.
Der
Saturn-Transit durch das 8. Haus bringt die Chance mit sich, auf
ruhige Art mit den Emotionen und ihrer Verarbeitung umzugehen,
einschließlich neue Perspektiven zu entwickeln. Wir können
unsere eigene emotionale Unabhängigkeit finden und uns
unmerklich und unbewusst zu einer stabileren Persönlichkeit
entwickeln.
Viele
Menschen erleben diesen Lebensabschnitt als eine schwere Zeit,
dessen Ursache schwierig zu ergründen ist. Nun sind wir
aufgefordert, den letzten Dingen des Lebens gegenüberzutreten
– den Kernerfahrungen, die oft ignoriert oder vernachlässigt
werden. Es ist eine Zeit, der unerbittlichen Tatsache des Todes
realistischer ins Auge zu sehen; für dieses Thema sind wir nun
sensibler. Dieser Transit kann uns zum Nachdenken anregen, was
Leben und Tod wirklich bedeuten. Gerade durch die
Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens kann sich die
Überzeugung durchsetzen, dass man leben will und alles was möglich
ist, aus diesem Leben herausholen möchte. Durch diese
freigesetzte Dynamik kann das Leben einen neuen, tieferen Sinn
erhalten, den wir von unserem eigenen Inneren ableiten.
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